Der Nordosten Sardiniens

Der Nordosten Sardiniens ist bestimmt von den beiden dominierenden Landschaften der Gallura und Costa Smeralda. Die Natur ist einzigartig und kaum zu beschreiben. Granit hoch getürmt zu Bergen, unendliche Hochländer mit Felsblöcken wie nach einer Riesenschlacht, Klippenzungen ins Meer hinaus, vom Wind und dem Hunger der Ziegen und Schafe flach gehaltene, dunkle Macchia, darüber ein Himmel, der im Postkartenblau strahlt.

tl_files/bilder/Sardinien/Impressionen/Sard_Karte.jpg

In den sechziger Jahren hatte Prinz Aga Khan den winzigen Küstenabschnitt zwischen Cala Razza di Giunco und der Bucht von Porto Quato für sich entdeckt. Heute ist die "Costa Smeralda" das Paradies der Stars und Reichen. Mit den Jahren entdeckten immer mehr Urlauber dieses Paradies, mehr als die Hälfte aller Sardinienreisenden macht hier ihre Ferien. Längst sind die Reichen in ihrem Paradies nicht mehr allein. Aus dem Armenhaus der Insel ist ihr reichster Teil geworden.

Die Granitdörfer, die vorgeschichtlichen Steinsetzungen, das helle, grün schimmernde Licht in den Korkeichenhainen, die weiten Horizonte haben sich herumgesprochen. Dennoch genügt es, wenige Kilometer landeinwärts zu wandern, und es umgibt einen unendliche Ruhe, bis auf das Rauschen des Windes und das unermüdliche Blöken der Schafe.